Venöse Kompression durch infiltrierte Lymphknoten (Bilder-/Videoserie)

 Kasuistik

39-jähriger Patient mit unklarer Dyspnoe in Ruhe und großem Pleuraerguss. Computertomographisch bestand der Verdacht auf ein Lymphom im vorderen oberen Mediastinum sowie zervikale Lymphadenopathie. Bei beginnender oberen Einflussstauung wurde eine notfallmäßige, sonographisch gesteuerte Punktion eines rechten zervikalen Lymphknotens durchgeführt. Der Lymphknoten präsentierte sich echoarm, vergrößert und zeigte im Farbdoppler periphere Vaskularisation. Die Histopathologie ergab eine blastäre lymphatische Neoplasie, vereinbar mit einem T-Zell-Non-Hodgkin-Lymphom (T-NHL). Eine entsprechende Therapie wurde eingeleitet.